Nasser Kilada

Nasser Kilada wuchs inmitten traditioneller koptischer und orientalischer Musik in Ägypten auf. Nach einem fünfjährigen Studium der klassischen Musik an der Helvan-Universität in Kairo entdeckte er seine Liebe für schwarze Musik. Anfangs noch als Interpret mit internationalem Repertoire (Reggae, Soul und Jazz), fand Nasser Kilada bald seinen eigenen Stil. Als Sänger moderner ägyptischer Popmusik war er in seinem Heimatland bis Ende der achtziger Jahre ein gefragter Musiker. Seit 1989 lebt Nasser Kilada in Berlin, wo er sich durch verschiedene Projekte und Bands nach und nach einen festen Fankreis erspielte. Neben der Musik nahm er auch an zahlreichen Theaterprojekten teil.

Christian Kögel

Christian Kögel lebt seit 1990 in Berlin und und gründete im selben Jahr sein eigenes Trio, mit dem er mehrere Jazzpreise in Deutschland gewann. Er studiert 1990 – 1994 klassische Gitarre an der Hochschule der Künste, Berlin, und die Stromgitarre am Jazzfachbereich der HdK, Berlin, (1991 – 1996). Von 1998 – 2000 lernt er Oud und traditionelle arabische Musik bei dem syrischen Oud-Virtuosen Farhan Sabbagh.
Christian Kögel musiziert und produziert im Spannungsfeld zwischen Jazz, Rock, Singer/Songwriter, Kammermusik und traditioneller arabischer Musik, als Mitglied diverser Berliner Bands (flexkögel, Paul Brodys Sadawi, Edward Macleans Adoqué, Wood & Steel Trio, Lauer Large, Marc Muellbauers Kaleidoscope, Nasser Kilada & Ranin, Jazzanova live, Kempendorff/Lauer/Kögel, u.a.), sowie überregionaler Formationen (Jerry Granelli V-16, DJ Stinkin‘ Rich, Simon Fisk Trio…), mit denen er zahlreiche CD`s veröffentlichte. Mehrere Tourneen führten ihn in die USA und Kanada, nach Rußland, Israel und im Auftrag des Auswärtigen Amtes der BRD nach Jugoslawien, Bosnien-Herzegowina und Albanien. Er konzertierte u.a. auf Jazzfestivals in Ottawa, San Francisco, Halifax, New York, Iowa City, Vancouver, Montreal.
Seit 1991 ist Christian Kögel Lehrer für Gitarre & Band an den Jazz/Rock/Pop und Stuvo-Bereichen der Musikschulen Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau, seit 1998 fester Dozent am Creative Music Workshop an der Dalhousie University in Halifax, Kanada , sowie seit 2000 fester Dozent am studienvorbereitenden Workshop „Giant Steps“ an der Landesmusikakademie, Berlin.

Martin Klingeberg

Martin Klingeberg ist seit etlichen Jahren in einer Fülle unterschiedlichster Sparten und Projekte in Berlin und weltweit unterwegs. Er arbeitete mit so unterschiedlichen Größen wie John Tchicai, Conny Bauer, Uli Gumpert, Ben Becker, Udo Jürgens, „Wir Sind Helden“, Ebo Taylor, Robert Wilson, Claus Peymann und etlichen anderen zusammen, ist derzeit festes Mitglied in der „Uli Gumpert Workshopband“, bei „Tango Crash“, „Ranin“, „Geezer“ und anderen und arbeitet seit Jahren am Berliner Ensemble. Neben eigenen Projekten wie „Baby Bonk“, „Boxer“ oder „Seven Minds“ arbeitete er immer wieder als Studiomusiker, freier Lehrer, für Filmmusiken, Hörspiele und Anderes. Zahlreiche Aufnahmen und weltweite Tourtätigkeit.

Marc Muellbauer

Marc Muellbauer begann als Autodidakt E-Bass zu spielen, machte dann auf dem Kontrabass einen Abschluss als Orchestermusiker und ein Konzertexamen in Jazz. Seine Individualität und sein weiter musikalischer Background, der Jazz, Rock, Neue Musik und Klassik umfasst, machen ihn zu einem gefragten Musiker in vielen Bereichen. Muellbauer leitet und komponiert seit 2001 für sein eigenes Nonett Marc Muellbauer’s Kaleidoscope, mit dem er die CDs „Quiet“ (2004) und „Journeyman“ (2009) veröffentlichte. Muellbauer spielt seit 1996 im Julia Hülsmann Trio, das auf ECM die Trio CDs „The End of a Summer“ und „Imprint“ veröffentlicht hat, sowie „In Full View“ im Quartett mit Tom Arthurs und „Fasil“, von Marc Sinan eine Sextett Aufnahme mit Musik von Julia Hülsmann. Zuvor veröffentlichte das Trio drei CDs mit drei verschiedenen Sängern auf ACT – mit Rebecca Bakken, Anna Lauvergnac und Roger Cicero. Marc Muellbauer spielt auf „ReComposed“ von Moritz von Oswald und Carl Craig, auf „Horizontal Structures“ und „Fetch“. Er ist als sehr aktiv als Sideman, vor allem im Lisbeth Quartett, die 2012 den Jazz Echo für die beste Newcomer Band gewannen. Das neue Projekt Wood & Steel Trio spielte im August 2013 sein Debut Konzert in Berlin.

Murat Denizkusu

Murat Denizkusu entdeckte schon sehr früh seine Liebe zu orientalischen Rhythmen. Er spielte anfangs mit verschiedenen türkischen, traditionellen Bands und entwickelte dann aber auch eine Leidenschaft für indische und arabische Rhythmen. Er spielt Tabla, Duff, Tombac und Bendir. Außer mit RANIN spielt er zur Zeit auch mit verschiedenen Balkan-Bands, z. B. Mr. Zarko.